Funkamateur werden / FAQ

Ich habe noch keine Lizenz. Kann ich trotzdem zum OV Abend kommen?

Na klar. Ob mit oder ohne Lizenz, jeder mit Interesse am Amateurfunk und Technik ist herzlich eingeladen.

Warum sollte ich Funkamateur werden?

Wenn du Spaß am Basteln mit elektronischen Schaltungen oder Metallbau hast, bereits CB-Funk o.ä. betreibst, aber mehr experimentieren möchtest, dann ist Amateurfunk genau das Richtige für dich. Mit analogen und digitalen Betriebsarten, Sprach- und Datenübertragung direkt oder über Datennetze und sogar Satelliten, ist für jeden etwas interessantes dabei. Sogar der Mond oder Flugzeuge werden als Reflektoren genutzt.

Wie wird man Funkamateur?

Um eine Lizenz zu bekommen, muss man bei der Bundesnetzagentur eine Prüfung ablegen.
Die Prüfung besteht aus den Teilen Technik, Betriebstechnik und Gesetzeskunde.
Geprüft wird nach einem Multiple-Choice Verfahren aus einem Fragenkatalog, der auch auf der Seite der BNetzA heruntergeladen werden kann.

Was kostet die Prüfung?

Derzeit erhebt die Bundesnetzagentur Gebühren in Höhe von 80€ für die Lizenzklasse E und 110€ für die Klasse A.

Was ist der Unterschied zwischen den Lizenzklassen?

Die Klasse E (Einsteiger) und A unterscheiden sich nach der erlaubten maximalen Sendeleistung und zu nutzenden Frequenzbereiche. Eine genaue Übersicht findet sich hier.

Wie alt muss ich sein um die Prüfung abzulegen?

Es ist kein Mindestalter mehr vorgeschrieben.

Was kostet eine Amateurfunkstation?

Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Wie bei anderen Hobbys kann man mit wenig Geld und gebrauchten Geräten anfangen und auch durch den Selbstbau (z.B. von Antennen) Geld sparen. Preiswerte Handfunkgeräte gibt es bereits für unter 50,- €. Nach oben gibt es kaum Grenzen. So kann man für den Neupreis der „Flagschiffe“ von namhaften Herstellern auch schon ein Auto kaufen.

Wie viel Platz brauche ich dafür?

Die Funktechnik selbst passt (meistens) auf einen Schreibtisch. Den größten Platzbedarf haben die Antennen für Kurzwelle. Mit 30m zum Aufspannen eines Drahtes sollte man rechnen. Der Amateurfunk ist aber recht vielseitig und ermöglicht auch mit kleineren Antennen auf höheren Frequenzen Funkspaß. Ein weit verbreiteter Rundstrahler für die Bänder 2m und 70cm ist z.B. nur 1,3 Meter lang.